Auszeichnung von Frost & Sullivan: Bosch Healthcare erhält Market Strategy Leadership Award.

Erfolg des Health Buddy-Systems gewürdigt.
  • Technik verbessert Lebensqualität chronisch kranker Patienten
  • Potential für Kostenreduktion im Gesundheitswesen

Scottsdale, September 2009 – Das telemedizinische Überwachungssystem „Health Buddy™ der Robert Bosch Healthcare GmbH ist mit dem Frost & Sullivan Market Strategy Leadership Award 2009 ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung wurde in Scottsdale, (US-Bundesstaat Arizona) überreicht. Frost & Sullivans jährliche Best Practice Awards würdigen Firmen in unterschiedlichen Märkten für hervorragende Leistungen und ausgezeichnete Ergebnisse. Die Auszeichnung wird Unternehmen überreicht, deren Marketingstrategie während Frost & Sullivans Untersuchungsperiode signifikante Zuwächse in der Marktpräsenz erbracht hat. Bosch wurde unter zahlreichen Unternehmen, die auf dem nordamerikanischen Markt für telemedizinisch unterstützte Patientenüberwachung aktiv sind, ausgewählt.

„Im Vertrieb seines Fernüberwachungssystems Health Buddy hat Bosch in diesem zunehmend dynamischen, außerordentlich komplizierten Marktumfeld kontinuierliche Marktführerschaft gezeigt,“ sagte Zachary Bujnoch, Forschungsanalyst von Frost & Sullivan. Die Firma habe sich frühzeitig für die Akzeptanz von Telemedizinprogrammen eingesetzt. Durch die Zusammenarbeit mit großen öffentlichen Stellen und Partnerunternehmen habe Bosch mit seinem Health Buddy System eine starke Markenwiedererkennung erreicht – ein wertvolles Kapital in einem wettbewerbsintensiven Markt. „Das System wird wegen seiner Flexibilität, Einfachheit der Bedienung und seines angemessenen Preises gut angenommen“, so Bijnoch weiter.

Die Telemedizin hat in den vergangenen Jahren wegen seines Potentials, bessere Behandlungsergebnisse zu liefern, und Kosten speziell bei chronischen Erkrankungen zu senken, an Interesse gewonnen. Bosch hat bei der Implementierung erfolgreicher Telemedizinprogramme eng mit Gesundheitsbehörden in den USA zusammengearbeitet. Die Veterans Health Administration (VHA) setze das Health Buddy System bereits 2001 in einem Pilotprogramm in Veteranenheimen ein. Heute wird das Gerät von mehr als 30.000 VHA-Patienten verwendet. Die Organisation hat kürzlich die Ergebnisse von vier Jahren aus dem Programm veröffentlicht. Demnach wurde eine Verringerung von 19 Prozent bei den Einweisungen und von 25 Prozent bei den Betten-Pflegetagen erreicht. Die 2006 begonnene Zusammenarbeit mit den Centers for Medicare and Medicaid Services (CMS) trägt ebenfalls Früchte. Auch dort hat das Health Buddy System zu einer Verbesserung der Betreuung chronisch kranker Medicare-Patienten bei gleichzeitiger Kostenreduktion geführt. „Unsere enge Zusammenarbeit mit VHA und CMS und die positiven  Ergebnisse, die wir durch die Health Buddy Programme erzielt haben, wurden von Frost & Sullivan als Hauptgründe für diese Auszeichnung genannt“, sagte Derek Newell, verantwortlich für Bosch Healthcare in Nordamerika. Ziel des Unternehmens sei es, für Patienten eine höhere Lebensqualität und geringere Kosten für die Betreuung zu erreichen.

Das Health Buddy-System bewertet Personen mit einer großen Bandbreite von chronischen Zuständen einschließlich Herz-Kreislauferkrankungen, Lungenkrankheiten und Diabetes und sammelt Informationen nicht nur über ihre Vitalparameter und Symptome, sondern auch über ihr Verhalten und ihr Wissen über ihre Krankheit. Sie erhalten ein Feedback, mit dem sie mit ihrem Leiden besser umgehen können. Die Ergebnisse der täglichen Bewertungen werden an medizinische Experten übertragen, die Komplikationen frühzeitig erkennen können bevor ein Patient in ein Krankenhaus überwiesen werden müsste.


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Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen. Mit Kraftfahrzeug- und Industrietechnik sowie Gebrauchsgütern und Gebäudetechnik erwirtschafteten rund 280 000 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2008 einen Umsatz von 45,1 Milliarden Euro. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre mehr als 300 Tochter- und Regionalgesellschaften in über 60 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Pro Jahr gibt Bosch mehr als 3,5 Milliarden Euro oder acht Prozent vom Umsatz für Forschung und Entwicklung aus und meldet über 3 000 Patente weltweit an. Mit allen seinen Produkten und Dienstleistungen fördert Bosch die Lebensqualität der Menschen durch innovative und nutzbringende Lösungen.

Das Unternehmen wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ von Robert Bosch (1861–1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen, langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte sind mehrheitlich bei der Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.

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