Erweiterung der Geschäftsführung von Baer leitet Vertrieb und Account Management

26. Oktober 2011
  • Umfassende medizinische und Management-Erfahrung
  • Verantwortung für die Regionen Deutschland, Österreich und Schweiz

Waiblingen – Die Robert Bosch Healthcare GmbH hat mit der Berufung von Dr. med. Ralf von Baer die Geschäftsführung erweitert. Der 48-jährige übernimmt zum 1. November die Verantwortung für die Bereiche Vertrieb und Account Management im deutschsprachigen Raum. Er erweitert damit die medizinische Kompetenz und lokale Präsenz des weltweit agierenden Telemedizinspezialisten. „Mit Dr. von Baer konnten wir einen erfahrenen und ausgezeichneten Mediziner und Fachmann des deutschen Gesund­heitswesens gewinnen, der gleichzeitig umfassende Führungsverantwor­tung mitbringt“ sagte Dr. Jasper zu Putlitz, Vorsitzender der Geschäftsfüh­rung von Bosch Healthcare und fügte hinzu: „Mit der verstärkten Präsenz wollen wir insbesondere unsere Kunden in Deutschland noch besser bedienen und die Entwicklung des Gesamtmarkts weiter unterstützen.“

Der promovierte Mediziner und Facharzt für Anästhesiologie forschte und arbeitete mehr als zehn Jahre an Kliniken im In- und Ausland. Sein Schwer­punkt lag in den Bereichen Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin. Anschließend unterstützte er sieben Jahre Krankenhäuser und Universitäts­kliniken als Senior Consultant und Mitglied des Führungsteams der auf Unternehmensberatung und Betriebsplanung spezialisierten HWP Planungsgesellschaft. Seine Managementkompetenz vertiefte er parallel in einem MBA Studium an der Universität St. Gallen. In den vergangenen sieben Jahren verantwortete von Baer dann verschiedenste Bereiche bei der Putzmeister Gruppe, zuletzt als Geschäftsführer der Putzmeister Holding GmbH.

Die Bosch-Gruppe sieht in der Telemedizin vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung sowie klinischer und ökonomischer Evidenz ein strategisches Geschäftsfeld, das auch im deutschsprachigen Raum weiter ausgebaut werden soll. „Als Notfallmediziner musste ich oft erkrankte Patienten mit hohem Aufwand behandeln, nachdem eine kritische Situation bereits eingetreten war. Mit der Telemedizin kann heutzutage viel früher gegengesteuert und somit die Anzahl akuter, häufig lebensbedrohlicher und kostenintensiver Komplikationen gesenkt werden“, erklärte Dr. von Baer. Mit nachgewiesenen Kosteneinsparungen bei gleichzeitig verbesserter Versorgung chronisch Kranker biete die Telemedizin Antworten auf die anstehenden Herausforderungen unseres Gesundheitswesens.

Journalistenkontakt:
Roland Hüppmeier, Telefon +49 711 811-58254

Robert Bosch Healthcare ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Bosch Gruppe und arbeitet mit Kostenträgern und Leistungserbringern daran Telemedizin erfolgreich umzusetzen – für eine bessere Versorgung chronisch Kranker und ein nachhaltiges Gesundheitswesen. Die Erfolge des Bosch Telemedizin Systems resultieren aus der Verbesserung des Selbstmanagements und der Therapietreue, erreicht durch aktive Patientenbegleitung in Form von täglichen Therapieprogrammen.

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Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunter­nehmen. Mit Kraftfahrzeug- und Industrietechnik sowie Gebrauchsgütern und Gebäude­technik erwirtschafteten rund 285 000 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz von 47,3 Milliarden Euro. Für 2011 erwartet das Unternehmen einen Umsatz von mehr als 50 Milliarden Euro und eine Mitarbeiterzahl von gut 300 000 zum Jahresende. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre mehr als 350 Tochter- und Regional­gesellschaften in über 60 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Län­dern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2010 gab Bosch 3,8 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus und meldete über 3 800 Patente weltweit an. Mit allen seinen Produkten und Dienstleistungen fördert Bosch die Lebens­qualität der Menschen durch innovative und nutzbringende Lösungen.

Das Unternehmen feiert 2011 sein 125-jähriges Bestehen. Es wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ von Robert Bosch (1861–1942) in Stuttgart gegrün­det. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehme­rische Selbstständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen, langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte liegen mehrheitlich bei der Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.

Mehr Informationen unter www.bosch-presse.de www.125.bosch.com

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